Palma de Mallorca – Seetag – Civitaveccia/Rom – La Spezia/Toskana – Marseille/Provence (overnight) – Barcelona – Palma de Mallorca
Im März 2026 bin ich wieder im westlichen Mittelmeer unterwegs.
Wir werden uns – falls Sie dabei sind – auf eine regelrechte Zeitreise begeben und all das entdecken, was sich an Alltagsgeschichten von Elend, Macht und Missgunst in römischen Villen oder in überdekorierten Renaissancepalästen und Barockkirchen einst abgespielt hat.
Rom
Nach einem Seetag erreichen wir die kleine Hafenstadt Civitavecchia, eine Autostunde entfernt vom Sehnsuchtsort Rom, seit 1870 Hauptstadt des vereinigten Königreichs Italien. Vier Millionen Einwohner leben, arbeiten und freizeiten in und um Rom und dazu kommen noch jedes Jahr rund 15 Millionen Touristen. Allein ist man hier nie!
Rom wird die Ewige Stadt genannt, in römischer Zeit war sie die Stadt der Welt, caput mundi. Seit über 2.700 Jahren wird an dieser Stelle gebaut, gestritten, geliebt und gestorben. Jede Zeit hat hier Spuren bis heute hinterlassen: das Rom der römischen Kaiserzeit ist im Forum Romanum oder im Kolosseum noch erkennbar.
Ein antikes Bauwerk hat die zweitausend Jahre fast unverändert überstanden: das Pantheon mit der höchsten Kuppel der damals bekannten Welt. Bis heute
Dieses geniale Bauwerk steckt von so vielen Geheimnissen, Anekdoten und Merkwürdigkeiten. Lassen Sie sich von der Geschichte faszinieren!
Vatikanstaat
Der Vatikanstaat mit seinen mächtigen Stadtmauern, den Museumspalästen, der Sixtinischen Kapelle und dem alles überragenden Petersdoms birgt jede Menge Geheimnisse, Überraschungen und Entsetzlichkeiten aus der Zeit der gold-, geld- und genussliebenden Renaissancepäpste. Die meisten waren Sprösslinge der alteingesessenen römischen Adelsfamilien und ließen zu jeder Zeit für ihre Familien prachtvolle Paläste erbauen. Nur noch wenige gehören alten Adelsfamilien, in den meisten schlossähnlichen Bauten residieren heute öffentliche Institutionen. Den Palazzo Doria Pamphilj an der schicken und sehr geschäftigen Via Del Corso kann man auch besichtigen, weil es als Kunstmuseum genutzt wird. Man ist überwältigt von der überschwappenden Pracht: ein kleines Versailles einer reichen Familie.
Rom ist die Stadt der Brunnen und Treppen! Zwischen Kapitol und Piazza del Popolo erscheint uns Rom als ein dekorationsüberfülltes barockes Bühnenbild. Hier in Rom liegt die Geburtskammer des barocken Baustils. Und um wenigstens einen Hauch dieser barocken Lebensart verspüren zu können, zieht es Tausende von Menschen täglich zum berühmten Trevibrunnen, der blumengeschmückten Spanischen Treppe oder der herausgeputzten Piazza Navona.
La Spezia
Unser zweites Reiseziel ist das ligurische La Spezia. Die Umgebung mit seinen an Felswänden klebenden bunten Dörfern und rosaromantischen Hafenstimmungen der „Cinque Terre“ laden zum sinnesfreudigen Verweilen ein.
Die Toskana ist eine liebliche Hügellandschaft mit Weinbergen, Olivenhainen und Eichenwäldern. Schon von Weitem sieht man die stolzen Adelstürme und hohen Domkuppeln der reichen Stadtrepubliken Pisa, Lucca und Florenz.
Die Blütezeit dieser Städte fällt in eine Periode radikaler Veränderungen: der Humanismus reißt die Menschen aus der Umklammerung von Höllenangst und Schicksalsergebenheit und die Renaissancekünstler machen die neue Zeit sichtbar. Der selbstbewusste, handelnde und fühlende Mensch wurde in der Zeit um 1500 in Skulpturen und Gemälden dargestellt. Die Steine der Kirchen, Brücken und Paläste erzählen uns über Macht, Intrigen und Prachtgehabe in dieser Zeit des neuen Denkens.
Pisa
Pisa ist berühmt für seinen schiefen Turm.
Aber auch der große Dom, im 11.Jahrhundert begonnen, steht schief, denn alle Gebäude sind mehr oder weniger im Schwemmlandboden des Arno abgesunken. Obwohl die verschiedenen Bauteile aus verschiedenen Epochen stammen, verbindet alle der weiße Marmor, so dass dieser christliche Ort so hell strahlt und eine geradezu spirituelle Wirkung erzeugt.
Das hohe Dominnere mit seinen Pfeilern, Säulen und Bögen wird von einem riesigen, farbintensiven Mosaik beherrscht, das Jesus Christus als Weltenherrscher darstellt. Hinter alledem stecken Drohungen, Hoffnungsverheißungen und Machtpolitik.
Seien Sie gespannt auf meinen Vortrag: Die Toskana, weichgehügelt und kunstverziert!
Florenz
In Florenz, einem Freilichtmuseum der Renaissance, spielte über Jahrhunderte die schillernde und machtdürstende Familie der glamourösen Medici eine besondere Rolle.
Das Netzwerk dieses Clans reichte bis zum Vatikan und so gelangten einige Familienmitglieder sogar auf den Papstthron.
Mit den Geschichten und Anekdoten zu den Machenschaften, Intrigen und Konkurrenzkämpfen der machtbewussten Familienclans von Florenz werden Sie die Stadt ganz anders erleben. Seien Sie gespannt!
Marseille
Unser nächstes Ziel ist das felsige Küstengebiet Südfrankreichs und peilen die uralte Hafenstadt Marseille an.
Diejenigen, die noch nie im Süden Frankreichs waren, wird Marseille ein guter Ausgangspunkt für das erste Erschnuppern der Provence sein.
Mein Vortrag dazu lautet:
Die Provence zwischen Marseille, Lavendel und Papstpalast
Marseille, vor 2600 Jahren von den Griechen als westlicher Handelsstützpunkt gegründet, weckte in den folgenden Jahrhunderten Begehrlichkeiten der wechselnden Mächte. Am alten Hafen zeugen zwei gegenüberliegende Festungsbauten von unruhigen Zeiten.
Die kontrastreiche Landschaft der Provence mit ihren Gebirgskämmen und Schluchten, lieblichen Weinbergen und Lavendelfeldern ist eine alte von Römern, Burgundern und Spaniern geprägte Kulturlandschaft, die immer wieder Maler inspiriert hat.
Sowohl der finstere und wehrhafte Papstpalast von Avignon als auch die gut erhaltene alte Römer- und Bischofsstadt Arles mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten lassen uns in die Zeit der Römer und des mittelalterlichen Geistes eintauchen. Die Bauwerke erzählen von machtvollen Besitzern und ihren Menscheleien. Oft wars nicht anders als heute!?
Barcelona
Ein gedachter Trommelwirbel kündigt das große Reisefinale an: Barcelona!
Wir sind in der kosmopolitischen Hauptstadt des reichen und selbstbewussten Kataloniens.
Schon die Römer hinterließen hier ihre Spuren, die man heute noch unter den mittelalterlichen Gemäuern im Altstadtviertel rund um die gotische Kathedrale entdecken kann.
Ende des 19.Jahrhunderts boomte die Wirtschaft, immer mehr Menschen fanden in Barcelona Arbeit und bald platzte die Altstadt aus allen Nähten. Nördlich des gotischen Viertels entstand ein großer neuer im Schachbrettstil geformter Stadtteil, das Eixample. Die es sich leisten konnten, ließen sich Häuser im damals neuen und frischen katalanischen Jugendstil (Modernisme) errichten.
Beim Bummel durch das von der UNESCO prämierte Wohn- und Geschäftsviertel Eixample kommt man aus dem Staunen nicht heraus, weil jedes Gebäude mit seinen bilderbuchbunten Verzierungen und fröhlichen Formen an den Fassaden und auf den Dächern immer wieder anders und somit einzigartig ist.
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Vor allem von der weltbekannten Sagrada Familia kann man seinen Blick nicht wenden, weil die überschäumende Dekorationsfülle an Wänden, Pfeilern und Türmen testamentarische Geschichten erzählen. Im Inneren entzünden die großflächigen bunten Fenster einen geradezu metaphysischer Lichtzauber, der die Herzen berührt.
Nicht weit entfernt von der Sagrada Familia wartet eine weitere verzauberte Zuckerbäckerarchitektur auf uns: das Hospital San Pau.
Da es heute Museum ist, kann man durch die Verbindungsgänge zu den einzelnen Pavillons gehen. Farbenfrohe Bettensäle, gemütliche Aufenthaltsräume und für damalige Zeiten bestens ausgestattete Behandlungszimmer sind liebevoll eingerichtet und zusammen mit den betörenden Düften des dazugehörigen Gartens geht dieser Besuch direkt ins Herz.
Und weil viele Touristen dieses Juwel nicht auf dem Schirm haben, ist die Besucherzahl überschaubar und somit wirkt dieses zauberhafte Bauensemble ganz besonders.







































