Ab: Palma de Mallorca
– La Spezia/Florenz – Civitavecchia/Rom
– Ajaccio/Korsika – Barcelona –
An: Palma de Mallorca
Im April / Mai bin ich wieder im westlichen Mittelmeer unterwegs.
Wir werden uns – falls Sie dabei sind – auf eine regelrechte Zeitreise begeben und all das entdecken, was sich an Alltagsgeschichten von Elend, Macht und Missgunst in römischen Villen oder in überdekorierten Renaissancepalästen und Barockkirchen einst abgespielt hat.
La Spezia
Unser erstes Reiseziel ist das ligurische La Spezia. Die Umgebung mit seinen an Felswänden klebenden bunten Dörfern und rosaromantischen Hafenstimmungen laden zum sinnesfreudigen Verweilen ein.
Die Toskana ist eine liebliche Hügellandschaft mit Weinbergen, Olivenhainen und Eichenwäldern. Von Weitem sieht man die stolzen Adelstürme und hohen Domkuppeln der reichen Stadtrepubliken Pisa, Lucca und Florenz.
Die Blütezeit dieser Städte fällt in eine Periode radikaler Veränderungen: der Humanismus reißt die Menschen aus der Umklammerung von Höllenangst und Schicksalsergebenheit und die Renaissancekünstler machen die neue Zeit sichtbar: Steine, Skulpturen und Gemälde erzählen uns über Macht, Intrigen und Prachtgehabe in dieser Zeit des neuen Denkens.
Pisa
Aber auch der große Dom, im 11.Jahrhundert begonnen, steht schief, denn alle Gebäude sind mehr oder weniger im Schwemmlandboden des Arno abgesunken. Obwohl die verschiedenen Bauteile aus verschiedenen Epochen stammen, verbindet alle der weiße Marmor, so dass dieser christliche Ort so hell strahlt und eine geradezu spirituelle Wirkung erzeugt.
Das hohe Dominnere mit seinen Säulen und Bögen wird von einem riesigen, farbintensiven Mosaik beherrscht, das Jesus Christus als Weltenherrscher darstellt. Hinter alledem stecken Drohungen, Hoffnungsverheißungen, Imagebildung und Machtpolitik.
Seien Sie gespannt auf meinen Vortrag: Die Toskana, weichgehügelt und kunstverziert!
Florenz
Aber auch der große Dom, im 11.Jahrhundert begonnen, steht schief, denn alle Gebäude sind mehr oder weniger im Schwemmlandboden des Arno abgesunken. Obwohl die verschiedenen Bauteile aus verschiedenen Epochen stammen, verbindet alle der weiße Marmor, so dass dieser christliche Ort so hell strahlt und eine geradezu spirituelle Wirkung erzeugt.
Das hohe Dominnere mit seinen Säulen und Bögen wird von einem riesigen, farbintensiven Mosaik beherrscht, das Jesus Christus als Weltenherrscher darstellt. Hinter alledem stecken Drohungen, Hoffnungsverheißungen, Imagebildung und Machtpolitik.
Seien Sie gespannt auf meinen Vortrag: Die Toskana, weichgehügelt und kunstverziert!
Rom
Weiter geht es zur kleinen Hafenstadt Civitavecchia, eine Autostunde entfernt vom Sehnsuchtsort Rom, seit 1870 Hauptstadt des vereinigten Königreichs Italien. Vier Millionen Einwohner leben, arbeiten und freizeiten in und um Rom und dazu kommen noch jedes Jahr rund 15 Millionen Touristen. Allein ist man hier nie!
Rom wird die Ewige Stadt genannt, in römischer Zeit war sie die Stadt der Welt, capus mundi. Seit über 2.700 Jahren wird an dieser Stelle gebaut, gestritten, geliebt und gestorben. Jede Zeit hat hier Spuren bis heute hinterlassen: das Rom der römischen Kaiserzeit ist im Forum Romanum oder im Kolosseum noch erkennbar.
Ein antikes Bauwerk hat die zweitausend Jahre fast unverändert überstanden: das Pantheon mit der höchsten Kuppel der damals bekannten Welt.
Dieses geniale Bauwerk steckt von so vielen Geheimnissen, Anekdoten und Merkwürdigkeiten. Lassen Sie sich von der Geschichte faszinieren!
Vatikanstaat
Der Vatikanstaat mit seinen mächtigen Stadtmauern, den Museumspalästen, der Sixtinischen Kapelle und dem alles überragenden Petersdoms birgt jede Menge Geheimnisse, Überraschungen und Entsetzlichkeiten aus der Zeit der gold-, geld- und genussliebenden Renaissancepäpste und -kardinäle. Die meisten waren Sprösslinge der alteingesessenen Adelsfamilien und ließen zu jeder Zeit für ihre Familien prachtgeformte Paläste erbauen. Vor allem östlich der großen Tiberschleife findet sich ein who is who der Zeit um 1500.
Rom ist die Stadt der Brunnen und Treppen! Zwischen Kapitol und Piazza del Popolo scheint Rom in einen Überschwang eines dekorationsüberfüllten barocken Bühnenbildes getaucht zu sein. Hier in Rom liegt die Geburtskammer des barocken Baustils. Und um wenigstens einen Hauch dieser barocken Lebenskunst verspüren zu können, zieht es Tausende von Menschen täglich zum berühmten Trevibrunnen oder zur spanischen Treppe.
Korsika
„Korsika – Felsen, Fehden und ein Franzosenkaiser“:
so heißt es in meinem Vortrag an Bord.
Korsika vermarktet sich als Insel duftender Schönheit für Wanderer und Sonnenanbeter in bettenburgbefreiter Naturlandschaft. Steile Hochgebirgswände ragen aus dem dichten Blättermeer weiter Korkeichenwälder hervor.
Unverhofft kann man die Bekanntschaft mit halbwild herumstreifenden Hausschweinen machen oder man trifft sie als leckere Würste im nächsten Gasthof.
In der Nähe der wenigen Dörfer – manche völlig verlassen – wechselt die Landschaft mit alten, knorrigen Ölbäumen und winzigen Parzellen mit frischgrünen Weinreben.
Ajaccio, wie alle anderen Städte Korsikas im Mittelalter von der reichen Stadtrepublik Genua gegründet, blieb immer – trotz des Hauptstadttitels- eine kleine und recht überschaubare Provinzstadt.
Und überall begegnen Sie IHM – aus Stein, Pappe oder Plastik -, dem großen Sohn der Stadt: Napoleon Bonaparte.
Barcelona
Zum Abschluss unserer Reise ertönt nun das große Reisefinale: Barcelona!
Wir sind in der kosmopolitischen Hauptstadt des reichen und selbstbewussten Kataloniens.
Schon die Römer hinterließen hier ihre Spuren, die man heute noch unter den burgähnlichen Gemäuern des Mittelalters im Altstadtviertel rund um die gotische Kathedrale entdecken kann.
Vor allem von der weltbekannten Sagrada Familia kann man seinen Blick nicht wenden, weil die überschäumende Dekorationsfülle an Wänden, Pfeilern und Türmen testamentarische Geschichten erzählen. Im Inneren entzünden die großflächigen bunten Fenster einen geradezu metaphysischer Lichtzauber, der die Herzen berührt.
Beim Bummel durch das von der UNESCO prämierte Wohn- und Geschäftsviertel Eixample kommt man aus dem Staunen nicht heraus, weil jedes Gebäude mit seinen bilderbuchbunten Verzierungen und fröhlichen Formen an den Fassaden und auf den Dächern immer wieder anders und somit einzigartig ist.
Eines dieser verzauberten Zuckerbäckerarchitekturen ist das Hospital San Pau, und zusammen mit den betörenden Düften des dazugehörigen Gartens geht dieser Besuch direkt ins Herz.




































