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Für alle, die Spanien zwischen Flamenco, Maurenglanz und Tapas erleben wollen, werden auf dieser Reise auf ihre Kosten kommen. Die spanische Geschichte ist so vielgestaltig, spannend und voller Überraschungen, dass ich mich heute schon darauf freue, Ihnen beim Betrachten und Staunen der Sehenswürdigkeiten mit Geschichten und Anekdoten von früher und heute Anregungen und Denkanstöße vor Ort geben zu können.
Entlang der spanischen Mittelmeerküste geht es in den Süden Spaniens, nach Andalusien.
Die Iberische Halbinsel – zwischen Abend- und Morgenland gelegen – war schon immer vielfältigen Einflüssen ausgesetzt: vor 3000 Jahren kamen die syrischen Phönizier, in der Antike die Griechen und für viele Jahrhunderte die Römer.
Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wurde die Iberische Halbinsel im frühen Mittelalter einige Zeit von den nordgermanischen Westgoten und für viele Jahrhunderte von Arabern und Berbern beherrscht.
Und durch die Vermischung der verschiedenen Völker entwickelte sich der ganz besondere spanische Temperament.
Malaga nennt man das Tor zu Andalusien, eine Landschaft intensivster Sinnesreize.
Zum Augenschmaus wird die grüne Hügellandschaft mit den endlos scheinenden Ölbaum- und Weinfeldern, auf den Bergspitzen thronen die weißen Dörfer Andalusiens.
Malaga wurde achthundert Jahre vom arabischen Islam geprägt und trotz neuzeitlicher Überbauung finden sich gegenwärtig noch viele Spuren aus dieser fremden Zeit.
So kann man heute durch ein hufeisenförmiges Stadttor aus maurischer Zeit schreiten und steht in einer Markthalle aus dem 19. Jahrhundert.
Die Stadt wird von einer stark ausgebauten Maurenfestung bewacht, die bis heute Alcazaba heißt. Auch hier gehen wir wieder durch hufeisenförmige Bogenöffnungen, dem typischen islamischen Stilelement.
In den Zeiten gewalttätiger Auseinandersetzungen musste auch die Alcazaba von Malaga durch unendlich viele Wehrtürme und mehrere Ringe hoher Steinmauern uneinnehmbar gemacht werden.
So blieben die repräsentativen und privaten Räumlichkeiten des Emirs einschließlich der Gärten mit Springbrunnen und Wasserläufen geschützt.
In Nähe der Burg wurde immer die Moschee errichtet, um allen die Einheit von Politik und Religion deutlich zu machen.
1492, nach der christlichen Eroberung des letzten islamischen Fürstentums von Granada wurde auch in Malaga aus der Moschee eine Kathedrale, aus dem Minarett ein Glockenturm, der schattenspendende Orangenhof wurde übernommen.
Die darauffolgenden Jahrhunderte haben auch hier ihre Spuren hinterlassen. Es erstaunt mich immer wieder, was Mauern, Pfeiler und Kapellen alles „erzählen“ können von Intrigenfädeleien, Höllenalbträumen und Machthändeleien.
Seien Sie gespannt, denn Malaga ist mehr als ein Eis-Genuss!
Cádiz & Sevilla
Die beiden Städte Cádiz und Sevilla haben historisch so viel gemeinsam, dass man beide gesehen haben sollte.
Deshalb lautet mein Vortragsthema „Cádiz und Sevilla: FestungsMut, KathedralenGlanz und FlamencoStolz“
Sevilla, oft als Edelstein Andalusiens gepriesen, war bereits ein wichtiger Handelsort in römischer Zeit. Die Lage am Guadalquivir, dem längsten Fluss Spaniens, ermöglichte den Kaufleuten ein Handelsnetz vom Atlantischen Ozean bis weit ins Landesinnere zu spannen.
In der 500 Jahre währenden arabischen Periode wurde Sevilla mit Palästen, einer überaus groß angelegten Moschee und einer wehrhaften Burganlage ausgestattet.
Nachdem Sevilla im 13.Jahrhundert von christlichen Königen erobert wurde, wollten auch die neuen Herrscher ihre Spuren der Macht hinterlassen.
Seitdem Sevilla um 1500 das Monopol im lukrativen Amerikahandel besaß, wurde die Stadt immer wohlhabender – und das wollte man zeigen.
Auf den Mauern der alten Moschee wurde eine Kathedrale in zeitgemäßem Design, die schließlich zu den größten Gotteshäusern der Christenheit gehört. Im Inneren wird man von überschäumendem Gold- und Silberglanz geblendet.
Reich gewordene Handelsunternehmer ließen sich luxuriöse Stadtpaläste und machtvolle Handelskontore bauen.
Aber auch die folgenden Jahrhunderte haben in dieser bewegten und bewegenden Stadt ihre Spuren hinterlassen. Seien Sie gespannt!
Cádiz, eine der ältesten Städte Europas, wurde bereits vor 3000 Jahren zu einem wichtigen und heiß umkämpften Handelsort.
Auf den ersten Blick erscheint Cádiz, zumindest der älteste Teil auf einer Landzunge wie eine überdimensionierte Festungsanlage. Und so ist es auch.
Da hier bereits vor 3000 Jahren die Phönizier einen wichtigen Handelsstützpunkt errichteten, zog es Piraten an und diese Gefahr blieb über die gleiche.
Jede Epoche hinterließ immer ausgefeiltere Verteidigungsanlagen.
Während eines Bummels durch die Altstadt mit ihren engen Straßen und Sackgassen werden Sie an den Hausfassaden äußerst schmale Balkone mit einer kastenartigen Verglasung. Sowohl der Straßengrundriss als auch diese Glaskästen erinnern an die arabische Zeit, die zumindest hier im Süden Spaniens weit mehr als 500 Jahre präsent war.
Diese Geheimnisse werde ich in meinem Vortrag lüften.
Beide geschichtsträchtigen Orte sind durchdrungen vom Geist Andalusiens, und das bedeutet Flamenco, Sherry und Tapas.
Und dazu gibt es viele Anekdoten zu erzählen!
Cartagena
Cartagena, wurde bereits von den nordafrikanischen Karthagern an einer von mächtigen Bergen umschlossenen Bucht als „Neu-Karthago“ gegründet.
Dieser strategisch überaus günstige Ort wurde mit immer weiteren Festungsbauten geschützt, so dass sich hier bis heute der wichtigste Marinestützpunkt Spaniens befindet.
Die größte Sehenswürdigkeit ist das römische Theater. Die alten Steine haben hier wilde Verfolgungsjagden, obszöne Streitigkeiten auf der Bühne und Publikumszänkereien auf den Rängen erlebt. Davon werde ich berichten!
Valencia
Auf dieser Transreise von Palma de Mallorca im Mittelmeer nach Las Palmas de Gran Canaria im Atlantischen steuern wir zum Auftakt die alte Seidenstadt Valencia an.
Dieser architektonische Edelstein an der spanischen Mittelmeerküste liegt inmitten einer mehr als zweitausend Jahren künstlich bewässerten grünen Gartenlandschaft, die Huerta von Valencia.
Als das Königreich Valencia und vor allem seine Bürger durch das Seidenmonopol zu Wohlstand kamen, sollte dieser auch gezeigt werden: Kathedrale, Seidenbörse und Stadttore stellten die neue Bedeutsamkeit für alle sichtbar zur Schau.
Die prachtvolle Seidenbörse mit Orangenhof aus dem 15.Jahrhundert erinnert eher an einen Palast als ein Gildenhaus. Das sollte unbedingt besichtigt werden!
Das Sahnehäubchen einer Stadterkundung wird sicherlich der kulinarische Genuss spanischer Leckereien in der jugendstilverspielten Markthalle direkt hinter der Seidenbörse sein.
An jedem Donnerstag um 12.00 Uhr tagt vor der Kathedrale das tausend Jahre alte Wassergericht, denn die Bauern in der Huerta lagen wegen der Wasserverteilung immer im Streit. Heute ist das wöchentliche Wassergericht nur noch eine folkloristische Tradition, die jede Woche viele Touristen anzieht.
Wegen der immer wiederkehrenden Überflutungen des Turia und den Zerstörungen wurde der Fluss im 20.Jahrhundert umgeleitet. Aus dem alten Flussbett wurde ein langes Parkband mit überquellendem Grün, einem Wasserlauf, Sport- und Spielplätzen.
Um die Jahrtausendwende schoss sich Valencia mit sensationellen Bauten in die Zukunft. Hier gelang ein spektakulärer Kontrast zwischen Vergangenheit und Moderne!
Barcelona
Ein gedachter Trommelwirbel kündigt das große Reisefinale an: Barcelona!
Wir sind in der kosmopolitischen Hauptstadt des reichen und selbstbewussten Kataloniens.
Schon die Römer hinterließen hier ihre Spuren, die man heute noch unter den mittelalterlichen Gemäuern im Altstadtviertel rund um die gotische Kathedrale entdecken kann.
Ende des 19.Jahrhunderts boomte die Wirtschaft, immer mehr Menschen fanden in Barcelona Arbeit und bald platzte die Altstadt aus allen Nähten. Nördlich des gotischen Viertels entstand ein großer neuer im Schachbrettstil geformter Stadtteil, das Eixample. Die es sich leisten konnten, ließen sich Häuser im damals neuen und frischen katalanischen Jugendstil (Modernisme) errichten.
Beim Bummel durch das von der UNESCO prämierte Wohn- und Geschäftsviertel Eixample kommt man aus dem Staunen nicht heraus, weil jedes Gebäude mit seinen bilderbuchbunten Verzierungen und fröhlichen Formen an den Fassaden und auf den Dächern immer wieder anders und somit einzigartig ist.
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Vor allem von der weltbekannten Sagrada Familia kann man seinen Blick nicht wenden, weil die überschäumende Dekorationsfülle an Wänden, Pfeilern und Türmen testamentarische Geschichten erzählen. Im Inneren entzünden die großflächigen bunten Fenster einen geradezu metaphysischer Lichtzauber, der die Herzen berührt.
Nicht weit entfernt von der Sagrada Familia wartet eine weitere verzauberte Zuckerbäckerarchitektur auf uns: das Hospital San Pau.
Da es heute Museum ist, kann man durch die Verbindungsgänge zu den einzelnen Pavillons gehen. Farbenfrohe Bettensäle, gemütliche Aufenthaltsräume und für damalige Zeiten bestens ausgestattete Behandlungszimmer sind liebevoll eingerichtet und zusammen mit den betörenden Düften des dazugehörigen Gartens geht dieser Besuch direkt ins Herz.
Und weil viele Touristen dieses Juwel nicht auf dem Schirm haben, ist die Besucherzahl überschaubar und somit wirkt dieses zauberhafte Bauensemble ganz besonders.







































