Ab Palma de Mallorca – Lissabon – Cádiz – Malaga –
Cartagena – Valencia – Barcelona – An: Palma de Mallorca
Für alle, die Spanien zwischen Flamenco, Maurenglanz und Tapas erleben wollen, werden auf dieser Reise auf ihre Kosten kommen. Die spanische Geschichte ist so vielgestaltig, spannend und voller Überraschungen, dass ich mich heute schon darauf freue, Ihnen beim Betrachten und Staunen der Sehenswürdigkeiten mit Geschichten und Anekdoten von früher und heute Anregungen und Denkanstöße geben zu können.
Lissabon
Traditionell gebe ich immer von der Tejomündung bis zur Altstadt von Lissabon von der Brücke eine Einfahrtsmoderation. Weit vor der eigentlichen Stadt liegt die „Badewanne“ der Lissaboner: die unzähligen Strände an beiden Seiten des Flussufers.
Zwischendurch zeugen zahlreiche Festungsbauten, Küstenbatterien und ein besonders prachtvoller Verteidigungsturm von kriegerischen Zeiten.
Eine gewaltige Brücke unterqueren auch riesige Kreuzfahrtschiffe und sofort werden alle an die „Golden Gate Brigde“ erinnert werden wie auch bei der großen Christusfigur von Lissabon an Rio de Janereiro.
Und dann der Höhepunkt: eine bunte, immer weiter nach oben gestaffelte Stadtkulisse mit eingearbeiteten Edelsteinen der Baukunst.
Die Kreuzfahrtschiffe liegen in der Regel direkt unterhalb der mächtigen Maurenburg mit der sackgassenverwinkelten und ungemein romantischen Altstadt Alfama. Und nur hier gehen die schmerzerfüllten Sehnsuchtsklänge des portugiesischen Fados richtig unter die Haut und berühren das Herz.
Die Stadtlandschaft Lissabons verteilt sich heute auf mehr als sieben Hügeln und ist deshalb von unzähligen Treppen, repräsentativen Großraum-Fahrstühlen und quietschenden Straßenbahnveteranen gekennzeichnet. Es wird also sportlich!
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Die Entdeckung des Seeweges nach Afrika und Asien katapultierte Portugal um 1500 zur reichsten Gewürznation der damals bekannten Welt. Und vom damit einhergehenden Zeitgeist der damaligen Entscheidungsträger „erzählen“ die Portale, Pfeiler und Mauern des Hieronymuskloster von Belem, einem Vorort von Lissabon. Diese gigantische Klosteranlage ist wirklich einmalig, weil König Manuel I. – der reichste Herrscher um 1500 – die Berichte und Übertreibungen der Kauf- und Seeleute der Welt zur Kenntnis geben, um somit im europäischen Mächteranking weit nach oben zu rutschen.
Kunsthandwerker sollten das Erzählte in Stein hauen, so dass sich die Menschen eine Vorstellung von der fremden Welt und der Bedeutsamkeit der Seefahrt für die eigene zu machen: so finden wir heute exotische Früchte, Blätter und Tiere, aber auch Taue, Anker und nautische Gerätschaften.
Das Erlebnis Lissabon wird abgerundet durch die verführerischen kleinen Puddingtörtchen, die pasteis de nata. Und was diese kleinen Verführungen mit der Geldnot der portugiesischen Krone im 19.Jahrhundert zu tun haben, erfahren Sie neben den vielen Stadtgeheimnissen in meinem Vortrag „Lissabon – urbane Harmonie mit Fadoklang“!
Die Iberische Halbinsel
Die Iberische Halbinsel – zwischen Abend- und Morgenland gelegen – war schon immer vielfältigen Einflüssen ausgesetzt: vor 3000 Jahren kamen die syrischen Phönizier, in der Antike die Griechen und für viele Jahrhunderte die Römer. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wurde die Iberische Halbinsel im frühen Mittelalter einige Zeit von den „schwedischen“ Westgoten und für viele Jahrhunderte von Arabern und Berbern beherrscht.
Und durch die Vermischung der verschiedenen Völker entwickelte sich die ganz besondere spanische Grandezza.
Cádiz und Sevilla
Sevilla wird als der Edelstein Andalusiens bezeichnet und ich versuche wieder mit vielen Erzählungen von einst und jetzt die glitzernden Facetten dieses Juwels und zu entzaubern. Wir werden der Frage nachgehen, was sich hinter dem Glanz der drittgrößten Kathedrale der Welt verbirgt und warum sich ein christlicher König einen orientalischen Traum erfüllen ließ.
Malaga
Malaga wird von einer stark ausgebauten Maurenfestung bewacht, die bis heute Alcazaba heißt. Heute noch kann man durch ein hufeisenförmiges Stadttor aus maurischer Zeit schreiten. Dahinter wartet allerdings eine unerwartete Überraschung!
Und erst in der mächtigen Kathedrale, in der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben, erstaunt es mich immer wieder, was Mauern, Pfeiler und Kapellen alles „erzählen“ können von Intrigenfädeleien, Höllenalbträumen und Machthändeleien.
Seien Sie gespannt, denn Malaga ist mehr als ein Eis-Genuss!
Cartagena
Cartagena, wurde bereits von den nordafrikanischen Karthagern an einer von mächtigen Bergen umschlossenen Bucht als „Neu-Karthago“ gegründet.
Dieser strategisch überaus günstige Ort wurde mit immer weiteren Festungsbauten geschützt, so dass sich hier bis heute der wichtigste Marinestützpunkt Spaniens befindet.
Die größte Sehenswürdigkeit ist das römische Theater. Die alten Steine haben hier wilde Verfolgungsjagden, obszöne Streitigkeiten auf der Bühne und Publikumszänkereien auf den Rängen erlebt. Davon werde ich berichten!
Valencia
Zum Abschluss unserer Reise ziehen wir den Theatervorhang auf für Valencia.
Dieser architektonische Edelstein an der spanischen Mittelmeerküste liegt inmitten einer mehr als zweitausend Jahren künstlich bewässerten grünen Gartenlandschaft.
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Als das Königreich Valencia und vor allem seine Bürger durch das Seidenmonopol reich wurden, sollte diese neue Bedeutsamkeit auch gezeigt werden: Kathedrale, Seidenbörse und Stadttore stellten das für alle sichtbar zur Schau.
Das Sahnehäubchen einer Stadterkundung wird sicherlich der kulinarische Genuss spanischer Leckereien in der jugendstilverspielten Markthalle sein.
An jedem Donnerstag um 12.00 Uhr tagt vor der Kathedrale das tausend Jahre alte Wassergericht. Eine Tradition, die jede Woche viele Menschen anzieht.
Und das alte Flussbett wird mit seinem überquellenden Grün und den sensationellen Bauten der Moderne für verblüffte Gesichter sorgen.
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Barcelona
Zum Schluss der Reise das große Feuerwerk urbaner Highlights, touristischen Gewimmels und bunter Straßenkunst: Barcelona.
Barcelona ist die kosmopolitische Hauptstadt des reichen und selbstbewussten Kataloniens. Schon die Römer hinterließen ihre Spuren, die man heute noch unter den burgähnlichen Gemäuern des Mittelalters entdecken kann.
Geradezu veredelt wurde Barcelona durch den katalanischen Jugendstil, Modernisme genannt, der diese Stadt zu einer wahren Schatztruhe außergewöhnlicher Architekturen gemacht hat.
Vor allem die weltbekannte Sagrada Familia, in der ein geradezu metaphysischer Lichtzauber die Herzen berührt, weiterhin die unzähligen Gebäude mit ihren bilderbuchbunten Verzierungen und fröhlichen Formen und Farben an den Fassaden und auf den Dächern.




































