Ab Palma de Mallorca – Marseille – Barcelona – Ibiza
– An: Palma de Mallorca
Die Septemberreise sind eigentlich zwei Kurzreisen, die man wirklich zweimal machen sollte. Diejenigen, die noch nie im Süden Frankreichs waren, denn so kann man sich einmal ausschließlich in Marseille umschauen und beim zweiten Mal in die Provence fahren.
Auf beiden Reisen sind wir jeweils knapp zwei Tage in Barcelona geplant, und das lohnt sich! Man hat wirklich einmal Zeit und Muße, diese komplexe Stadt kennenzulernen.
Ich habe jedenfalls schon eine Menge vor, was ich mir anschauen möchte!
Marseille
Mein erster Vortrag lautet sehr umfassend: Die Provence zwischen Marseille, Lavendel und Papstpalast.
Marseille, vor 2600 Jahren von den Griechen als westlicher Handelsstützpunkt gegründet, weckte in den folgenden Jahrhunderten Begehrlichkeiten der wechselnden Mächte. Die zwei gegenüberliegenden Festungsbauten am Alten Hafen zeugen von unruhigen Zeiten.
Neben vielen Cafés und dem Fischmarkt findet sich dort auch eine burgendüstere Klosterkirche, die uns Vieles über den mittelalterlichen Zeitgeist „erzählen“ kann. Gleich anschließend sollte man sich die im 19. Jahrhundert auf einem hohen Kalkfelsen erbaute neobyzantinische Kathedrale anschauen, die uns den griechischen Geist des frühen Christentums widerspiegelt.
Die kontrastreiche Landschaft der Provence mit ihren Gebirgskämmen und Schluchten, lieblichen Weinbergen und Lavendelfeldern ist eine alte von Römern, Burgundern und Spaniern geprägte Kulturlandschaft, die immer wieder Maler inspiriert hat.
Provence
Sowohl der düster-wehrhafte Papstpalast von Avignon als auch die gut erhaltene alte Römer- und Bischofsstadt Arles lassen uns in die Vergangenheit eintauchen. Die Bauwerke erzählen von machtvollen Besitzern und ihren Menscheleien.
Oft wars nicht anders als heute!?
Barcelona
Barcelona ist die kosmopolitische Hauptstadt des reichen und selbstbewussten Kataloniens. Schon die Römer hinterließen ihre Spuren, die man heute noch unter den burgähnlichen Gemäuern des Mittelalters im sogenannten gotischen Viertel entdecken kann.
Geradezu veredelt wurde Barcelona durch den katalanischen Jugendstil – Modernisme genannt – der diese Stadt zu einer wahren Schatztruhe außergewöhnlicher Architekturen gemacht hat. Ein Spaziergang durch das in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts entstandene Viertel Eixample ist ein wahrhaft beglückendes Stadterlebnis, weil die bilderbuchbunten Verzierungen und fröhlichen Formen und Farben an den Fassaden und auf den Dächern – ob Wohnhaus, Hospital oder Konzerthaus – einfach fröhlich machen.
Antoni Gaudi war der berühmteste Architekt des Modernisme Antoni Gaudi, der neben zahlreichen Wohnhäusern auch den märchenhaften Parc Güell und vor allem die weltbekannte Sagrada Familia, die mit ihrem geradezu metaphysischen Lichtzauber die Herzen berührt.






















